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12. 01. 2017

Französischer Atomkonzern Areva erhält Milliarden-Steuerspritze


Nun hat es die EU-Kommission genehmigt: Der französische Atomkonzern Areva bekommt insgesamt 4,5 Mrd. Euro als Steuerspritze vom französischen Staat. Teile des Konzerns werden in den ebenfalls angeschlagenen Staatskonzern EdF verschoben oder verkauft. Areva hat große Schwierigkeiten mit vier in Bau befindlichen Atomreaktoren. Die Projekte in Finnland und Frankreich sprengen jeden Kosten- und Zeitplan. So sollte der französische Reaktor Flamanville III ursprünglich für 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2012 fertiggestellt werden. Inzwischen werden die Kosten mit 10,5 Mrd. Euro und eine Fertigstellung im Jahr 2018 erwartet. Grund für die drastischen Verzögerungen sei der Reaktorbehälter. weiterlesen

Quelle: iwr.de