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21. 11. 2017

Quelle der Radioaktivität über Europa weiterhin unklar


Als Ende September das radioaktive Element Ruthenium über Europa auftauchte, stellte sich schnell die Frage, woher der Stoff stammte. Unter Berücksichtigung des damaligen Wetters konnte die Quelle auf Russland eingegrenzt werden. Jedoch ist weiterhin nicht klar, wie genau die deutlichen Spuren dieser Radioaktivität in die Umwelt gelangen konnten. Hinweise deuten auf einen Unfall im russischen Atomkraftwerk Majak. Dort hatte sich 1957 ein katastrophales Reaktorunglück ereignet. Der Betreiber der Anlage, Rosatom, bestreitet die Vorwürfe. Greenpeace hingegen spricht von einer Verschleierung eines Atomunfalls. Eine andere Theorie ist der Absturz eines Satelliten, in welchem eine Ruthenium-Stromversorgung installiert sein könnte.

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Quelle: FAZ.de