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Alarmierende Meldungen

04. 10. 2017

Ermittlungen gegen mehrere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit zum Thema Klimawandel. Doch der Täuschungsversuch fliegt auf, ob in Deutschland auch zweifelhafte Studien veröffentlich wurden?

Quelle: wdr.de

03. 07. 2017

Neue Probleme gibt es an der Baustelle des neuen Atomkraftwerkes Flamanville III: Wegen eines mangelhaften Stahles erteilt die französische Atomaufsicht keine Freigabe für den dauerhaften Betrieb. Das Atomkraftwerk kann nur wenige Jahre am Netz sein, bevor die Abdeckung des Reaktors getauscht werden muss. Seit 2015 werden in Frankreich Probleme bei Atomkraftwerks-Stahl und gefälschte Sicherheitszertifikate dazu untersucht. Der mangelhafte Stahl dürfte den Kosten- und Zeitplan des Projektes noch weiter verzögern bzw. verteuern. Statt ursprünglich 2012 für 3,3 Mrd. Euro am Netz wird Flamanville III mind. 10,5 Mrd. Euro kosten und frühstens 2018 in Betrieb gehen. weiterlesen

Quelle: iwr.de

04. 02. 2017

In dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima wurde de höchste Radioaktivität seit dem Unglück von 2011 gemessen. Die Strahlung könnte einen Menschen innerhalb von einer Minute töten und beträgt bis zu 530 Sievert pro Stunde. Bereits bei 10 bis 20 Sievert pro Stunde verstirbt ein Strahlungsopfer innerhalb von zwei Wochen. Mit den neuen Ergebnissen der Untersuchung zeigt sich, dass der Zustand der havarierten Reaktoren schlimmer sein dürfte, als gedacht. Dadurch verzögern sich die immens aufwändigen und teuren Arbeiten für den Rückbau und der Entsorgung des radioaktiven Abfalls weiter. Tepco wollte 2021 damit starten. Bisher werden für das Unglück über 180 Mrd. Dollar an Kosten veranschlagt (siehe Bericht vom 28. November 2016). weiterlesen

Quelle: Heise.de

23. 01. 2017

Der Golfstrom droht aufgrund des fortschreitenden Klimawandels zu versiegen. Wie US-amerikanische Forscher berichten von einer bisher kaum bedachten Gefahr: Das Abschmelzen des Antarktis-Eises kann den Golfstromes im Südatlantik aus der Bahn bringen, da er dort seinen Anfang hat. Ganz Europa würde deutlich kühler, sofern dies passiert. So würden sich die Temperaturen in Island um 7 Grad Celsius reduzieren. Noch gehe es dem Golfstrom gut, aber Monika Rhein von der Universität Bremen gibt zu bedenken: "Doch über die fernere Zukunft, die vielleicht innerhalb der kommenden Jahrzehnte entschieden wird, ist wenig bekannt." weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

12. 01. 2017

Nun hat es die EU-Kommission genehmigt: Der französische Atomkonzern Areva bekommt insgesamt 4,5 Mrd. Euro als Steuerspritze vom französischen Staat. Teile des Konzerns werden in den ebenfalls angeschlagenen Staatskonzern EdF verschoben oder verkauft. Areva hat große Schwierigkeiten mit vier in Bau befindlichen Atomreaktoren. Die Projekte in Finnland und Frankreich sprengen jeden Kosten- und Zeitplan. So sollte der französische Reaktor Flamanville III ursprünglich für 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2012 fertiggestellt werden. Inzwischen werden die Kosten mit 10,5 Mrd. Euro und eine Fertigstellung im Jahr 2018 erwartet. Grund für die drastischen Verzögerungen sei der Reaktorbehälter. weiterlesen

Quelle: iwr.de