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Alarmierende Meldungen

21. 11. 2017

Als Ende September das radioaktive Element Ruthenium über Europa auftauchte, stellte sich schnell die Frage, woher der Stoff stammte. Unter Berücksichtigung des damaligen Wetters konnte die Quelle auf Russland eingegrenzt werden. Jedoch ist weiterhin nicht klar, wie genau die deutlichen Spuren dieser Radioaktivität in die Umwelt gelangen konnten. Hinweise deuten auf einen Unfall im russischen Atomkraftwerk Majak. Dort hatte sich 1957 ein katastrophales Reaktorunglück ereignet. Der Betreiber der Anlage, Rosatom, bestreitet die Vorwürfe. Greenpeace hingegen spricht von einer Verschleierung eines Atomunfalls. Eine andere Theorie ist der Absturz eines Satelliten, in welchem eine Ruthenium-Stromversorgung installiert sein könnte.

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Quelle: FAZ.de

16. 11. 2017

Trotz des Zubaus steigen 2017 vermutlich die weltweiten CO2-Emissionen weiter an, wie der Forschungsverbund Global Carbon Project mitteilte. Die Prognosen sind mit Unsicherheiten behaftet, aber die weltweit weiter steigende Nachfrage nach Öl und Gas sorgt für zusätzliche klimaschädlich CO2-Emissionen. Auch der Kohleverbrauch soll 2017 wieder steigenden. Der zunehmende Ausbau der Erneuerbaren Energien federt diesen Zuwachs dabei lediglich ab. Ohne ihn wären die CO2-Emissionen noch größer. Jedoch gibt es einen Grund zur Hoffnung: In zahlreichen Ländern wächst die Wirtschaft aber die CO2-Emissionen sinken zeitgleich.

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Quelle: iwr.de

14. 10. 2017

Während Deutschland in früheren Jahren als Vorreiter im Klimaschutz galt, strauchelt das einstige Vorbild. Das ursprüngliche Versprechen, die CO2-Emissionen um 40 % zu bis 2020 verringern, wird kaum zu erreichen sein. Aktuell geht das Bundesumweltministerium nur von einer Reduktion von 32 % von 1990 bis 2020 aus. Auch wenn die erfolgreiche Energiewende zu einer deutlichen Erhöhung des Erneuerbare-Energien-Anteils im Strommix geführt hat, ist der zunehmende Verkehr ein Problem. Auch ist es problemlos möglich, die Kohleverstromung deutlich zu reduzieren, welche besonders viel CO2 emittiert. Schließlich werden etwa acht Prozent der deutschen Stromproduktion exportiert. Zusammen machen Braun- und Steinkohle immerhin noch etwa 43 % der deutschen Stromversorgung aus (Stand 2016).

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Quelle: RP Online

04. 10. 2017

Ermittlungen gegen mehrere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit zum Thema Klimawandel. Doch der Täuschungsversuch fliegt auf, ob in Deutschland auch zweifelhafte Studien veröffentlich wurden?

Quelle: wdr.de

03. 07. 2017

Neue Probleme gibt es an der Baustelle des neuen Atomkraftwerkes Flamanville III: Wegen eines mangelhaften Stahles erteilt die französische Atomaufsicht keine Freigabe für den dauerhaften Betrieb. Das Atomkraftwerk kann nur wenige Jahre am Netz sein, bevor die Abdeckung des Reaktors getauscht werden muss. Seit 2015 werden in Frankreich Probleme bei Atomkraftwerks-Stahl und gefälschte Sicherheitszertifikate dazu untersucht. Der mangelhafte Stahl dürfte den Kosten- und Zeitplan des Projektes noch weiter verzögern bzw. verteuern. Statt ursprünglich 2012 für 3,3 Mrd. Euro am Netz wird Flamanville III mind. 10,5 Mrd. Euro kosten und frühstens 2018 in Betrieb gehen. weiterlesen

Quelle: iwr.de

04. 02. 2017

In dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima wurde de höchste Radioaktivität seit dem Unglück von 2011 gemessen. Die Strahlung könnte einen Menschen innerhalb von einer Minute töten und beträgt bis zu 530 Sievert pro Stunde. Bereits bei 10 bis 20 Sievert pro Stunde verstirbt ein Strahlungsopfer innerhalb von zwei Wochen. Mit den neuen Ergebnissen der Untersuchung zeigt sich, dass der Zustand der havarierten Reaktoren schlimmer sein dürfte, als gedacht. Dadurch verzögern sich die immens aufwändigen und teuren Arbeiten für den Rückbau und der Entsorgung des radioaktiven Abfalls weiter. Tepco wollte 2021 damit starten. Bisher werden für das Unglück über 180 Mrd. Dollar an Kosten veranschlagt (siehe Bericht vom 28. November 2016). weiterlesen

Quelle: Heise.de

23. 01. 2017

Der Golfstrom droht aufgrund des fortschreitenden Klimawandels zu versiegen. Wie US-amerikanische Forscher berichten von einer bisher kaum bedachten Gefahr: Das Abschmelzen des Antarktis-Eises kann den Golfstromes im Südatlantik aus der Bahn bringen, da er dort seinen Anfang hat. Ganz Europa würde deutlich kühler, sofern dies passiert. So würden sich die Temperaturen in Island um 7 Grad Celsius reduzieren. Noch gehe es dem Golfstrom gut, aber Monika Rhein von der Universität Bremen gibt zu bedenken: "Doch über die fernere Zukunft, die vielleicht innerhalb der kommenden Jahrzehnte entschieden wird, ist wenig bekannt." weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

12. 01. 2017

Nun hat es die EU-Kommission genehmigt: Der französische Atomkonzern Areva bekommt insgesamt 4,5 Mrd. Euro als Steuerspritze vom französischen Staat. Teile des Konzerns werden in den ebenfalls angeschlagenen Staatskonzern EdF verschoben oder verkauft. Areva hat große Schwierigkeiten mit vier in Bau befindlichen Atomreaktoren. Die Projekte in Finnland und Frankreich sprengen jeden Kosten- und Zeitplan. So sollte der französische Reaktor Flamanville III ursprünglich für 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2012 fertiggestellt werden. Inzwischen werden die Kosten mit 10,5 Mrd. Euro und eine Fertigstellung im Jahr 2018 erwartet. Grund für die drastischen Verzögerungen sei der Reaktorbehälter. weiterlesen

Quelle: iwr.de