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Alarmierende Meldungen

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04. 10. 2017

Die US-Regierung setzt auf eine Wiederbelebung der Kohleindustrie trotz aller Umweltbedenken. US-Präsident soll die Uhr in der Energiepolitik zurück drehen.

 

Quelle: bazonline

04. 10. 2017

Am Freitag wird die von Österreich eingebrachte und von Luxemburg unterstützte Klage verhandelt. Es geht um eine Nichtigkeitsklage gegen die im Herbst 2014 erfolgte Zustimmung der EU-Kommission, dass Großbritannien mit Steuermitteln den Ausbau eines Atomkraftwerks finanzieren darf.

Quelle: der Standard

03. 10. 2017

Die Folgen des Braunkohle-Bergbaus werden finanziell noch für Jahrhunderte spürbar sein. Das geht aus mehreren Gutachten von RWE hervor. Aber ob die von RWE vorgesehenen finanziellen Mittel ausreichend und sicher sind bezweifeln Experten.

Quelle: IWR Online

02. 08. 2017

Nachdem die Zuständigkeiten für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle neu geordnet worden, fällt nun auch der Betrieb von atomaren Zwischenlagern in den Verantwortungsbereich des Bundes.

Quelle: IWR Online

09. 02. 2017

Die Region Aachen bereitet aktuell die Ausgabe von Jodtabletten für die Bevölkerung vor. Grund dafür ist die Angst vor einem Atomunfall in einem der belgischen Kernkraftwerke wie das umstrittene Tihange. Im August/September 2017 soll die Ausgabe der Jodtabletten beginnen, welche die Bürger beantragen können. weiterlesen

Quelle: rp-online.de

15. 12. 2016

Wie aus dem Klimaschutzbericht 2016 der Bundesregierung hervorgeht, wird Deutschland seine selbstgesteckten Klimaziele deutlich verfehlen. Dies liegt zu hoch eingeschätzen CO2-Einsparungen im Verkehrssektor, der Industrie und Landwirtschaft. Auch die Gebäudesanierung spart weniger Emissionen ein, als geplant. Damit fällt das Problem wohl auf die nächste Regierung ab. Vor allem im Bereich der Kohlekraftwerke lassen sich große Mengen CO2 einsparen. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass der Strompreis für Industrie- und Haushaltskunden leicht gesunken sei. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

09. 12. 2016

Die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke haben sich mit der Bundesregierung geeinigt. Sie wollen ihre Klagen gegen den Staat zurückziehen. Im Gegenzug werden die Zahlungsverpflichtungen auf 23 Milliarden Euro gedeckelt. Damit liegt die Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung von radioaktivem Müll für die kommenden zehntausende Jahre nun vollständig beim Staat. Nachdem vor kurzem das Bundesverfassungsgericht die gründsätzliche Rechtmäßigkeit des Atomausstiegs bestätigt hat, könnte sich nun ein weiteres Kapitel schließen. Jedoch bleiben Klagen gegen die Brennelementesteuer sowie eine Klage von Vattenfall vor einem US-Schiedsgericht bestehen.   weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

28. 11. 2016

Mit zusätzlichen 1,23 Mrd. Euro wird die Sanierung der ostdeutschen Braunkohletagebauten in den Jahren 2018 bis 2022 mit öffentlichen Mitteln gefördert, wie das Bundesumweltministerium bekannt gab. Die Mittel werden zum Großteil vom Bund (851 Mio. Euro) sowie von den betroffenden Bundesländern getragen. Das Geld wird für die Beseitigung von ökologischen und bergbaulichen Altlasten des früheren Braunkohleabbaus sowie die Regionalentwicklung verwendet. Zur Abwehr von Gefahren durch den Wiederanstieg des Grundwassers werden die Fördermittel ebenfalls verwendet. Das Abkommen bedarf noch der Zustimmung der betroffenden Landeskabinette. Die abschließende Unterzeichnung ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. weiterlesen

Quelle: Bundesumweltministerium

28. 11. 2016

Die Kosten der Fukushima-Kastastrophe vervielfachen sich weiter. Einer Meldung von Heise.de nach werden die Arbeiten für die Entschädigungen, Dekontaminierungen und den Reaktorrückbau aktuell mit 180 Mrd. Dollar beziffert. Jedoch könnten in Zukunft weitere Kostensteigerungen anstehen, da die Arbeiten nur langsam vorankommen. Bezahlt wird dies von den japanischen Steuerzahlern und Stromkunden. weiterlesen

Quelle: Heise.de

24. 11. 2016

In mindestens 18 europäischen Kernreaktoren wird das Notfall-Kühlwasser auf 60 Grad Celsius vorgeheizt, ergaben Recherchen des WDR und der SZ. Diese Maßnahme könnte bedeuten, dass eine Versprödung oder größere Risse im Reaktordruckbehälter vorhanden sind. Vor allem scheint die Materialermüdung durch die hochenergetischen Neutronen schneller vorangeschritten ist, als beim Bau damals berechnet wurde. "Kaltes Kühlwasser" könnte bei den entsprechenden Reaktoren im Falle einer Notfall-Kühlung durch die Temperaturunterschiede zu einem Versagen des Druckbehälters und so zu einer Kernschmelze kommen. Hingegen wird in den belgischen Reaktoren Doel-1 und Doel-2 diese Praxis bereits seit 1992 angewandt. Aus Belgien kommen auch weitere Hiobsbotschaften. Dort wurden zwei Briefe von Jan Bens bekannt, welcher Leiter der Atomaufsichtsbehörde (AFCN) ist. In diesen warnt er von einer "alarmierenden Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze". Es fehle eine "Sicherheitskultur" und die Firma unternehme nichts, um das Problem zu lösen. Aber die belgischen Reaktoren werden trotz der großen Gefahr der maroden Reaktoren nicht abgeschaltet. Der Grund liegt in einer verfehlten Energiepolitik: Wie Frankreich (siehe Bericht am 19. November 2016) droht Belgien ohne Kernkraftwerke ein akuter Strommangel. Im Falle eines Störfalls wäre vor allem die deutsche Bevölkerung durch den vorwiegenden Westwind der radioaktiven Belastung ausgesetzt. weiterlesen (Tagesschau.de)/weiterlesen (Heise.de)

Quelle: Tagesschau.de/Heise.de

19. 11. 2016

Aufgrund von außerplanmäßigen Revisionen können die französischen Kernkraftwerke nur vermindert Strom erzeugen. Derzeit sind 18 der 58 Reaktoren vom Netz genommen worden; für Dezember und Januar dürften nach Angaben von EdF 13 bzw. neun Kernkraftwerksblöcke fehlen. Bei Kälteeinbrüchen ist deswegen die Versorgungssicherheit akut gefährdet, da die viele französische Haushalte mit Strom heizen. Mit einer App sollen Verbraucher zur Sparsamkeit angehalten werden. Grund für die Kernkraftwerks-Abschaltungen sind Überprüfungen von Stahl-Druckbehälter und -Wärmetauscher, da gefälschte Dokumente entdeckt und Mängel in einigen Anlagen gefunden wurden. weiterlesen

Quelle: Heise.de

18. 11. 2016

Auf der UN-Konferenz in Marokko haben 45 Staaten bekanntgegeben, so schnell wie möglich auf die Energieversorgung mit Kohle, Öl und Gas verzichten zu wollen. Es handelt sich vor allem um Länder aus Asien, Afrika, der Karibik und Ozeanien, die durch den Meeresstieganstieg sowie Dürren und Stürmen am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Damit endet die Klimakonferenz in Marrakesch euphorisch. Deutschland hat keinen konkreten Fahrplan für den Kohleausstieg - finanziert aber immerhin Klimahilfen für arme Staaten. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

14. 11. 2016

Nach dem überraschenden Wahlsieg vom zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump werden nun auch die Folgen auf die weltweite Klimapolitik diskutiert. Weithin bekannt ist Trumps Ablehnung des Klimawandels. In einem Twitter-Beitrag verkündete er 2012: "Die Idee der globalen Erwärmung wurde von und für die Chinesen erfunden, um die US-Wirtschaft wettbewerbsunfähig zu machen." Die Gefahr von Trump als Präsidenten besteht darin, dass er die Maßnahmen zur geplanten CO2-Reduktion sowie die Ratifizierung des Klimaabkommens rückgängig machen könnte. Die USA sind als zweitgrößter CO2-Emittent für die weltweite Klimapolitik von entscheidender Bedeutung. Möglicherweise könnte das Militär Trump von der Sinnhaftigkeit des Klimaschutzes überzeugen: Das US-Verteidiungsministerium sieht die nationale Sicherheit bedroht, da mit der Erderwärmung Gefahren wie Kriege um Wasser oder massenhafte Migration folgen. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

13. 11. 2016

Der Reaktorblock 4 des havarierten Kernkraftwerkes Tschernobyl bekommt eine neue Schutzhülle. Diese soll für die kommenden 100 Jahre den Austritt von radioaktiven Stoffen verhindern. Durch das bisher größte bewegliche Landbauwerk der Menschheit wird die Radioaktivität - hoffentlich - vorerst sicher eingeschlossen. Bisher schützt eine provisorische Abdichtung vor den 180 Tonnen hochradioaktiven Material. Damit wird das Problem Tschernobyl lediglich verschoben, denn für die Aufarbeitung der strahlenden Wrackteile gibt es noch keine Möglichkeit, diese unter Kontrolle zu bekommen. Nur mittels internationaler Hilfsgelder kann die Ukraine die Kosten von 1,5 Mrd. Euro für das Projekt aufbringen. weiterlesen

Quelle: ZEIT Online

11. 11. 2016

Während die globale Erwärmung weiter anhält, sind bereits jetzt die Folgen des Klimawandels auf die Lebewesen deutlich nachweisbar. Zahlreiche biologische Schlüsselprozess wie bspw. Wanderungsbewegungen sind beeinflusst, stellten die Autoren der Studie fest. Dazu James Watson: "Wir sind einfach überrascht über den Grad der Veränderung, den wir festgestellt haben, den viele in der Welt der Wissenschaft jahrzehntelang nicht erwartet haben". Das würde beweisen, dass bereits durch den Anstieg von einem Grad Celsius die Folgen deutlich sind - bei einem weiterem zu erwartenden starken Anstieg. Es sei wahrscheinlich, dass sich jedes Ökosystem der Erde noch zu Lebzeiten verändere, heißt es. Für die Menschen bedeute das u.a. Epidemien und Ernteausfälle. weiterlesen

Quelle: donaukurier.de

28. 10. 2016

Die Folgekosten für die Nuklearkastrophe Fukushima steigen weiter: Statt 700 Mio. Euro werden die Kosten auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Dabei sind nicht die Kosten für die Bergung der Brennstäbe aus den havarierten Kraftwerksblöcken enthalten. Um die Kosten zu tragen, werden Pläne laut, den Kraftwerksbetreiber Tepco zu zerschlagen und zu verkaufen oder ihn mit den anderen Kernkraftwerksbetreibern zu fusionieren. Bisher konnte Tepco nicht den Abfluss von radioaktiv belastetem Wasser stoppen. 160.000 Menschen mussten aus der Sperrzone evakuiert werden. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

09. 10. 2016

Trotz der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima hält die japanische Regierung am Forschungsreaktor Monju fest, in welchem die Reaktorbauform des schnellen Brüters untersucht wird. Die bisherige Bilanz von Monju ist sehr ernüchternd: In den vergangenen 22 Jahren lief die Anlage etwa 250 Tage und hatte in der Zeit drei Störfälle. Die Forschung des schnellen Brüters hat bisher Japan zehn Milliarden Euro gekostet. Jährlich 200 Mio. Euro ließen sich mit einer Stilllegung sparen, aber Premierminister Abe zögert, das Forschungsprogramm zu stoppen, die Verantwortung zu übernehmen und die Kosten der Brüter-Forschung auf Null zu abzuschreiben. weiterlesen

Quelle: Süddeutsche Zeitung

15. 09. 2016

Die britische Regierung hat die finale Entscheidung für den Bau des umstritttenen Kernkraftwerks Hinkley Point C getroffen. Der Bau des Kraftwerks soll rund 18 Mrd. Pfund kosten. Der Betreiber bekommt 11 Cent pro Kilowattstunde - inklusive Inflationsausgleich für 35 Jahre. Des Weiteren werden umfangreiche staatliche Garantien gegeben. Der französische Energiekonzern EDF leitet das Projekt und wird einen Großteil der Anteile halten, ist aber selbst angeschlagen. Aufgrund der finanziellen Risiken trat der EDF-Vorstand Thomas Piquemal zurück, während EDF einen fünfprozentigen Stellenabbau in Frankreich plant. Insgesamt wird die Entscheidung von vielen Stellen kritisiert. Mit Erneuerbaren Energien ließe sich der Strom deutlich günstiger und risikoärmer erzeugen. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

08. 09. 2016

In einer neuen Studie führt die Weltbank die erschreckenden Auswirkungen der Luftverschmutzung auf: Die wirtschaftlichen Schäden betragen funf Billionen Dollar pro Jahr. In China gehen 10 % des Bruttosozialproduktes deswegen verloren, aber auch in Deutschland sind die Schäden mit 18 Milliarden Dollar enorm. Vor allem behindert diese Luftverschmutzung die Entwicklungen in den ärmsten Ländern, so die Studie. 5,5 Mio. Menschen sterben vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung, damit zählt diese hinter Übergewicht, ungesunder Ernährung und Tabakkonsum zur vierthäufigsten Ursache für vorzeitige Todesfälle. Aber es gibt Hoffnung: Als Vorzeigeland gilt Island, wo der Volkswirtschaft lediglich drei Millionen Dollar durch die Luftverschmutzung verloren gehen. Der Inselstaat erzeugt jedoch auch große Mengen sauberen Stromes. Zusammenfassung auf TheGuardian.co.uk (englisch)Studie der Weltbank (englisch)

Quelle: The Guardian und worldbank.org

08. 09. 2016

Der ehemalige japanische Minsterpräsident, Junichiro Koizumi, schämt sich für seine Atomgläubigkeit. Während seiner Regierungszeit von 2001 bis 2006 sei er noch Befürworter der Kernenergie gewesen, da er den Experten geglaubt hätte. Auch die Probleme im Kernkraftwerk Fukushima seien noch nicht im Griff - anders wie behauptet. Er kritisiert, dass Japan wieder Kernkraftwerke hochfahre. Besser wäre es - zusammen mit Deutschland - der Welt zu zeigen, wie man mit erneuerbaren Energien auf Atomstrom verzichten könne. Koizumi sammelt zurzeit Spendengelder für Fischer und US-Marines, welche als Ersthelfer unmittelbar nach dem Tsunami vor der Küste verstrahlt wurden und nun über Krankheiten wie Krebs, innere Blutungen und missgebildete Kinder klagen. Die betroffenen Seeleute haben in den Vereinigten Staaten auf Schadensersatzklagen gegen Tepco und dem Kraftwerksbauer General Electric eingereicht. Sieben Matrosen sind jedoch bereits verstorben. Das US-amerikanische Verteidungsministerium weist eine Verantwortung von sich und dementiert, dass die radioaktive Wolke der Kernschmelze die helfenden US-Soldaten im Pazifik verstrahlt hätten.

Quelle: Frankfurt Allgemeine Zeitung, 8. September 2016, S. 20

23. 08. 2016

Das von Vattenfall betriebe Kohle-Kraftwerk in Hamburg sorgt für Sorgen bei den umliegenden Anwohnern: Aus dem Kraftwerk freiwerdende Flugasche und Gips beschädigt die umliegenden Glasdächer und Autos. Die gelblich schimmernden Brocken sorgen für Verunsicherung über die Unbedenklichkeit des eigenen Kräutergartens und vor allem über die persönliche Gesundheit der Menschen. weiterlesen

Quelle: Hamburger Abendblatt

22. 08. 2016

Die litauischen Regierung ist zunehmenden über das im Bau befindliche weißrussische Kernkraftwerk Ostrowez besorgt. Erst jetzt wurde ein Bauunfall des 330 Tonnen schweren Reaktordruckbehälters bekannt. Das geplante Kraftwerk liegt nur 50 km östlich der Grenze zum Nachbarland. Dass Kühlwasser stammt aus dem Fluss Neris, welcher in der litauischen Hauptstadt Vilnius als Trinkwasserquelle dient. weiterlesen

Quelle: kurier.at

09. 08. 2016

Der US-Bundesstaat New York möchte Betreibern von Kernkraftwerken mit Subventionen unterstützen, weil der Betrieb der Kraftwerke zunehmend unrentabel ist. Inzwischen sei es günstiger, Gaskraftwerke in Betrieb zu halten. Die "Kohlendioxidemissions-Verringerung" soll insgesamt bis zu 7,6 Mrd. Dollar kosten. weiterlesen

Quelle: Heise Online

10. 06. 2016

Obwohl die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes hochumstritten ist, soll dieses in Windeseile durch das Parlament gedrückt werden. Wie Spiegel Online schreibt sollen Experten innerhalb von nur zwei Stunden den Entwurf bewerten und den Abgeordneten Empfehlungen aussprechen. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

25. 05. 2016

Heise Online zufolge möchte das Land Nordrhein-Westfalen auf eigene Kosten Jodtabletten beschaffen, um seine Bevölkerung bei einer Havarie der alten belgischen Kernkraftwerke besser zu schützen. weiterlesen

Quelle: Heise Online