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Alarmierende Meldungen

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02. 01. 2018

Beim Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur sowie bei den Emissionen an Treibhausgasen gab es bisher keine  guten Nachrichten. Nach Angaben der NASA war 2017 das zweitwärmste aufgezeichnete Jahr nach 2016. Jetzt ist es deutlich mehr als ein Grad wärmer als im späten 19. Jahrhundert. Nach einer 3 jährigen Pause sind die CO2 Emissionen um 2% gestiegen, zwar sind diese in den USA und in Europa leicht gesunken, jedoch stiegen sie in China um 3,5% an. Der Hauptgrund liegt dabei an der vergleichsweisen stark wachsenden Weltwirtschaft.

Um eine starke Klimaerwärmung zu verhindern, müsste die Menschheit die Emissionen jedes Jahr deutlich senken. Wissenschaftler und der Weltklimarat IPCC sind der Ansicht das extreme Wetterphänomene deshalb schon zunehmen, auch wenn einzelne Ereignisse nie klar dem Klima zugeordnet werden können.

Jedoch kann man sagen das Deutschland zum Jahresende noch einmal die Kurve bekommen hat. Im November ging man davon aus dass die CO2 Emissionen 2017 leicht zunehmen. Doch durch den starken Wind im späten Herbst wurden die Kohle- und Gaskraftwerke durch die Windkraftanlagen zeitweise aus dem Strommarkt gedrängt, weshalb anstatt eines kleinen Anstiegs nun Stagnation bei den Emissionen erwartet wird.

21. 11. 2017

Als Ende September das radioaktive Element Ruthenium über Europa auftauchte, stellte sich schnell die Frage, woher der Stoff stammte. Unter Berücksichtigung des damaligen Wetters konnte die Quelle auf Russland eingegrenzt werden. Jedoch ist weiterhin nicht klar, wie genau die deutlichen Spuren dieser Radioaktivität in die Umwelt gelangen konnten. Hinweise deuten auf einen Unfall im russischen Atomkraftwerk Majak. Dort hatte sich 1957 ein katastrophales Reaktorunglück ereignet. Der Betreiber der Anlage, Rosatom, bestreitet die Vorwürfe. Greenpeace hingegen spricht von einer Verschleierung eines Atomunfalls. Eine andere Theorie ist der Absturz eines Satelliten, in welchem eine Ruthenium-Stromversorgung installiert sein könnte.

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Quelle: FAZ.de

16. 11. 2017

Trotz des Zubaus steigen 2017 vermutlich die weltweiten CO2-Emissionen weiter an, wie der Forschungsverbund Global Carbon Project mitteilte. Die Prognosen sind mit Unsicherheiten behaftet, aber die weltweit weiter steigende Nachfrage nach Öl und Gas sorgt für zusätzliche klimaschädlich CO2-Emissionen. Auch der Kohleverbrauch soll 2017 wieder steigenden. Der zunehmende Ausbau der Erneuerbaren Energien federt diesen Zuwachs dabei lediglich ab. Ohne ihn wären die CO2-Emissionen noch größer. Jedoch gibt es einen Grund zur Hoffnung: In zahlreichen Ländern wächst die Wirtschaft aber die CO2-Emissionen sinken zeitgleich.

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Quelle: iwr.de

14. 10. 2017

Während Deutschland in früheren Jahren als Vorreiter im Klimaschutz galt, strauchelt das einstige Vorbild. Das ursprüngliche Versprechen, die CO2-Emissionen um 40 % zu bis 2020 verringern, wird kaum zu erreichen sein. Aktuell geht das Bundesumweltministerium nur von einer Reduktion von 32 % von 1990 bis 2020 aus. Auch wenn die erfolgreiche Energiewende zu einer deutlichen Erhöhung des Erneuerbare-Energien-Anteils im Strommix geführt hat, ist der zunehmende Verkehr ein Problem. Auch ist es problemlos möglich, die Kohleverstromung deutlich zu reduzieren, welche besonders viel CO2 emittiert. Schließlich werden etwa acht Prozent der deutschen Stromproduktion exportiert. Zusammen machen Braun- und Steinkohle immerhin noch etwa 43 % der deutschen Stromversorgung aus (Stand 2016).

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Quelle: RP Online

04. 10. 2017

Ermittlungen gegen mehrere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit zum Thema Klimawandel. Doch der Täuschungsversuch fliegt auf, ob in Deutschland auch zweifelhafte Studien veröffentlich wurden?

Quelle: wdr.de

04. 10. 2017

Die US-Regierung setzt auf eine Wiederbelebung der Kohleindustrie trotz aller Umweltbedenken. US-Präsident soll die Uhr in der Energiepolitik zurück drehen.

 

Quelle: bazonline

04. 10. 2017

Am Freitag wird die von Österreich eingebrachte und von Luxemburg unterstützte Klage verhandelt. Es geht um eine Nichtigkeitsklage gegen die im Herbst 2014 erfolgte Zustimmung der EU-Kommission, dass Großbritannien mit Steuermitteln den Ausbau eines Atomkraftwerks finanzieren darf.

Quelle: der Standard

03. 10. 2017

Die Folgen des Braunkohle-Bergbaus werden finanziell noch für Jahrhunderte spürbar sein. Das geht aus mehreren Gutachten von RWE hervor. Aber ob die von RWE vorgesehenen finanziellen Mittel ausreichend und sicher sind bezweifeln Experten.

Quelle: IWR Online

02. 08. 2017

Nachdem die Zuständigkeiten für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle neu geordnet worden, fällt nun auch der Betrieb von atomaren Zwischenlagern in den Verantwortungsbereich des Bundes.

Quelle: IWR Online

03. 07. 2017

Neue Probleme gibt es an der Baustelle des neuen Atomkraftwerkes Flamanville III: Wegen eines mangelhaften Stahles erteilt die französische Atomaufsicht keine Freigabe für den dauerhaften Betrieb. Das Atomkraftwerk kann nur wenige Jahre am Netz sein, bevor die Abdeckung des Reaktors getauscht werden muss. Seit 2015 werden in Frankreich Probleme bei Atomkraftwerks-Stahl und gefälschte Sicherheitszertifikate dazu untersucht. Der mangelhafte Stahl dürfte den Kosten- und Zeitplan des Projektes noch weiter verzögern bzw. verteuern. Statt ursprünglich 2012 für 3,3 Mrd. Euro am Netz wird Flamanville III mind. 10,5 Mrd. Euro kosten und frühstens 2018 in Betrieb gehen. weiterlesen

Quelle: iwr.de