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Alarmierende Meldungen

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03. 07. 2017

Neue Probleme gibt es an der Baustelle des neuen Atomkraftwerkes Flamanville III: Wegen eines mangelhaften Stahles erteilt die französische Atomaufsicht keine Freigabe für den dauerhaften Betrieb. Das Atomkraftwerk kann nur wenige Jahre am Netz sein, bevor die Abdeckung des Reaktors getauscht werden muss. Seit 2015 werden in Frankreich Probleme bei Atomkraftwerks-Stahl und gefälschte Sicherheitszertifikate dazu untersucht. Der mangelhafte Stahl dürfte den Kosten- und Zeitplan des Projektes noch weiter verzögern bzw. verteuern. Statt ursprünglich 2012 für 3,3 Mrd. Euro am Netz wird Flamanville III mind. 10,5 Mrd. Euro kosten und frühstens 2018 in Betrieb gehen. weiterlesen

Quelle: iwr.de

09. 02. 2017

Die Region Aachen bereitet aktuell die Ausgabe von Jodtabletten für die Bevölkerung vor. Grund dafür ist die Angst vor einem Atomunfall in einem der belgischen Kernkraftwerke wie das umstrittene Tihange. Im August/September 2017 soll die Ausgabe der Jodtabletten beginnen, welche die Bürger beantragen können. weiterlesen

Quelle: rp-online.de

04. 02. 2017

In dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima wurde de höchste Radioaktivität seit dem Unglück von 2011 gemessen. Die Strahlung könnte einen Menschen innerhalb von einer Minute töten und beträgt bis zu 530 Sievert pro Stunde. Bereits bei 10 bis 20 Sievert pro Stunde verstirbt ein Strahlungsopfer innerhalb von zwei Wochen. Mit den neuen Ergebnissen der Untersuchung zeigt sich, dass der Zustand der havarierten Reaktoren schlimmer sein dürfte, als gedacht. Dadurch verzögern sich die immens aufwändigen und teuren Arbeiten für den Rückbau und der Entsorgung des radioaktiven Abfalls weiter. Tepco wollte 2021 damit starten. Bisher werden für das Unglück über 180 Mrd. Dollar an Kosten veranschlagt (siehe Bericht vom 28. November 2016). weiterlesen

Quelle: Heise.de

23. 01. 2017

Der Golfstrom droht aufgrund des fortschreitenden Klimawandels zu versiegen. Wie US-amerikanische Forscher berichten von einer bisher kaum bedachten Gefahr: Das Abschmelzen des Antarktis-Eises kann den Golfstromes im Südatlantik aus der Bahn bringen, da er dort seinen Anfang hat. Ganz Europa würde deutlich kühler, sofern dies passiert. So würden sich die Temperaturen in Island um 7 Grad Celsius reduzieren. Noch gehe es dem Golfstrom gut, aber Monika Rhein von der Universität Bremen gibt zu bedenken: "Doch über die fernere Zukunft, die vielleicht innerhalb der kommenden Jahrzehnte entschieden wird, ist wenig bekannt." weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

12. 01. 2017

Nun hat es die EU-Kommission genehmigt: Der französische Atomkonzern Areva bekommt insgesamt 4,5 Mrd. Euro als Steuerspritze vom französischen Staat. Teile des Konzerns werden in den ebenfalls angeschlagenen Staatskonzern EdF verschoben oder verkauft. Areva hat große Schwierigkeiten mit vier in Bau befindlichen Atomreaktoren. Die Projekte in Finnland und Frankreich sprengen jeden Kosten- und Zeitplan. So sollte der französische Reaktor Flamanville III ursprünglich für 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2012 fertiggestellt werden. Inzwischen werden die Kosten mit 10,5 Mrd. Euro und eine Fertigstellung im Jahr 2018 erwartet. Grund für die drastischen Verzögerungen sei der Reaktorbehälter. weiterlesen

Quelle: iwr.de

15. 12. 2016

Wie aus dem Klimaschutzbericht 2016 der Bundesregierung hervorgeht, wird Deutschland seine selbstgesteckten Klimaziele deutlich verfehlen. Dies liegt zu hoch eingeschätzen CO2-Einsparungen im Verkehrssektor, der Industrie und Landwirtschaft. Auch die Gebäudesanierung spart weniger Emissionen ein, als geplant. Damit fällt das Problem wohl auf die nächste Regierung ab. Vor allem im Bereich der Kohlekraftwerke lassen sich große Mengen CO2 einsparen. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass der Strompreis für Industrie- und Haushaltskunden leicht gesunken sei. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

09. 12. 2016

Die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke haben sich mit der Bundesregierung geeinigt. Sie wollen ihre Klagen gegen den Staat zurückziehen. Im Gegenzug werden die Zahlungsverpflichtungen auf 23 Milliarden Euro gedeckelt. Damit liegt die Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung von radioaktivem Müll für die kommenden zehntausende Jahre nun vollständig beim Staat. Nachdem vor kurzem das Bundesverfassungsgericht die gründsätzliche Rechtmäßigkeit des Atomausstiegs bestätigt hat, könnte sich nun ein weiteres Kapitel schließen. Jedoch bleiben Klagen gegen die Brennelementesteuer sowie eine Klage von Vattenfall vor einem US-Schiedsgericht bestehen.   weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

28. 11. 2016

Mit zusätzlichen 1,23 Mrd. Euro wird die Sanierung der ostdeutschen Braunkohletagebauten in den Jahren 2018 bis 2022 mit öffentlichen Mitteln gefördert, wie das Bundesumweltministerium bekannt gab. Die Mittel werden zum Großteil vom Bund (851 Mio. Euro) sowie von den betroffenden Bundesländern getragen. Das Geld wird für die Beseitigung von ökologischen und bergbaulichen Altlasten des früheren Braunkohleabbaus sowie die Regionalentwicklung verwendet. Zur Abwehr von Gefahren durch den Wiederanstieg des Grundwassers werden die Fördermittel ebenfalls verwendet. Das Abkommen bedarf noch der Zustimmung der betroffenden Landeskabinette. Die abschließende Unterzeichnung ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. weiterlesen

Quelle: Bundesumweltministerium

28. 11. 2016

Die Kosten der Fukushima-Kastastrophe vervielfachen sich weiter. Einer Meldung von Heise.de nach werden die Arbeiten für die Entschädigungen, Dekontaminierungen und den Reaktorrückbau aktuell mit 180 Mrd. Dollar beziffert. Jedoch könnten in Zukunft weitere Kostensteigerungen anstehen, da die Arbeiten nur langsam vorankommen. Bezahlt wird dies von den japanischen Steuerzahlern und Stromkunden. weiterlesen

Quelle: Heise.de

24. 11. 2016

In mindestens 18 europäischen Kernreaktoren wird das Notfall-Kühlwasser auf 60 Grad Celsius vorgeheizt, ergaben Recherchen des WDR und der SZ. Diese Maßnahme könnte bedeuten, dass eine Versprödung oder größere Risse im Reaktordruckbehälter vorhanden sind. Vor allem scheint die Materialermüdung durch die hochenergetischen Neutronen schneller vorangeschritten ist, als beim Bau damals berechnet wurde. "Kaltes Kühlwasser" könnte bei den entsprechenden Reaktoren im Falle einer Notfall-Kühlung durch die Temperaturunterschiede zu einem Versagen des Druckbehälters und so zu einer Kernschmelze kommen. Hingegen wird in den belgischen Reaktoren Doel-1 und Doel-2 diese Praxis bereits seit 1992 angewandt. Aus Belgien kommen auch weitere Hiobsbotschaften. Dort wurden zwei Briefe von Jan Bens bekannt, welcher Leiter der Atomaufsichtsbehörde (AFCN) ist. In diesen warnt er von einer "alarmierenden Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze". Es fehle eine "Sicherheitskultur" und die Firma unternehme nichts, um das Problem zu lösen. Aber die belgischen Reaktoren werden trotz der großen Gefahr der maroden Reaktoren nicht abgeschaltet. Der Grund liegt in einer verfehlten Energiepolitik: Wie Frankreich (siehe Bericht am 19. November 2016) droht Belgien ohne Kernkraftwerke ein akuter Strommangel. Im Falle eines Störfalls wäre vor allem die deutsche Bevölkerung durch den vorwiegenden Westwind der radioaktiven Belastung ausgesetzt. weiterlesen (Tagesschau.de)/weiterlesen (Heise.de)

Quelle: Tagesschau.de/Heise.de