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Alarmierende Meldungen

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15. 12. 2016

Wie aus dem Klimaschutzbericht 2016 der Bundesregierung hervorgeht, wird Deutschland seine selbstgesteckten Klimaziele deutlich verfehlen. Dies liegt zu hoch eingeschätzen CO2-Einsparungen im Verkehrssektor, der Industrie und Landwirtschaft. Auch die Gebäudesanierung spart weniger Emissionen ein, als geplant. Damit fällt das Problem wohl auf die nächste Regierung ab. Vor allem im Bereich der Kohlekraftwerke lassen sich große Mengen CO2 einsparen. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass der Strompreis für Industrie- und Haushaltskunden leicht gesunken sei. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

09. 12. 2016

Die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke haben sich mit der Bundesregierung geeinigt. Sie wollen ihre Klagen gegen den Staat zurückziehen. Im Gegenzug werden die Zahlungsverpflichtungen auf 23 Milliarden Euro gedeckelt. Damit liegt die Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung von radioaktivem Müll für die kommenden zehntausende Jahre nun vollständig beim Staat. Nachdem vor kurzem das Bundesverfassungsgericht die gründsätzliche Rechtmäßigkeit des Atomausstiegs bestätigt hat, könnte sich nun ein weiteres Kapitel schließen. Jedoch bleiben Klagen gegen die Brennelementesteuer sowie eine Klage von Vattenfall vor einem US-Schiedsgericht bestehen.   weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

28. 11. 2016

Mit zusätzlichen 1,23 Mrd. Euro wird die Sanierung der ostdeutschen Braunkohletagebauten in den Jahren 2018 bis 2022 mit öffentlichen Mitteln gefördert, wie das Bundesumweltministerium bekannt gab. Die Mittel werden zum Großteil vom Bund (851 Mio. Euro) sowie von den betroffenden Bundesländern getragen. Das Geld wird für die Beseitigung von ökologischen und bergbaulichen Altlasten des früheren Braunkohleabbaus sowie die Regionalentwicklung verwendet. Zur Abwehr von Gefahren durch den Wiederanstieg des Grundwassers werden die Fördermittel ebenfalls verwendet. Das Abkommen bedarf noch der Zustimmung der betroffenden Landeskabinette. Die abschließende Unterzeichnung ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. weiterlesen

Quelle: Bundesumweltministerium

28. 11. 2016

Die Kosten der Fukushima-Kastastrophe vervielfachen sich weiter. Einer Meldung von Heise.de nach werden die Arbeiten für die Entschädigungen, Dekontaminierungen und den Reaktorrückbau aktuell mit 180 Mrd. Dollar beziffert. Jedoch könnten in Zukunft weitere Kostensteigerungen anstehen, da die Arbeiten nur langsam vorankommen. Bezahlt wird dies von den japanischen Steuerzahlern und Stromkunden. weiterlesen

Quelle: Heise.de

24. 11. 2016

In mindestens 18 europäischen Kernreaktoren wird das Notfall-Kühlwasser auf 60 Grad Celsius vorgeheizt, ergaben Recherchen des WDR und der SZ. Diese Maßnahme könnte bedeuten, dass eine Versprödung oder größere Risse im Reaktordruckbehälter vorhanden sind. Vor allem scheint die Materialermüdung durch die hochenergetischen Neutronen schneller vorangeschritten ist, als beim Bau damals berechnet wurde. "Kaltes Kühlwasser" könnte bei den entsprechenden Reaktoren im Falle einer Notfall-Kühlung durch die Temperaturunterschiede zu einem Versagen des Druckbehälters und so zu einer Kernschmelze kommen. Hingegen wird in den belgischen Reaktoren Doel-1 und Doel-2 diese Praxis bereits seit 1992 angewandt. Aus Belgien kommen auch weitere Hiobsbotschaften. Dort wurden zwei Briefe von Jan Bens bekannt, welcher Leiter der Atomaufsichtsbehörde (AFCN) ist. In diesen warnt er von einer "alarmierenden Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze". Es fehle eine "Sicherheitskultur" und die Firma unternehme nichts, um das Problem zu lösen. Aber die belgischen Reaktoren werden trotz der großen Gefahr der maroden Reaktoren nicht abgeschaltet. Der Grund liegt in einer verfehlten Energiepolitik: Wie Frankreich (siehe Bericht am 19. November 2016) droht Belgien ohne Kernkraftwerke ein akuter Strommangel. Im Falle eines Störfalls wäre vor allem die deutsche Bevölkerung durch den vorwiegenden Westwind der radioaktiven Belastung ausgesetzt. weiterlesen (Tagesschau.de)/weiterlesen (Heise.de)

Quelle: Tagesschau.de/Heise.de

19. 11. 2016

Aufgrund von außerplanmäßigen Revisionen können die französischen Kernkraftwerke nur vermindert Strom erzeugen. Derzeit sind 18 der 58 Reaktoren vom Netz genommen worden; für Dezember und Januar dürften nach Angaben von EdF 13 bzw. neun Kernkraftwerksblöcke fehlen. Bei Kälteeinbrüchen ist deswegen die Versorgungssicherheit akut gefährdet, da die viele französische Haushalte mit Strom heizen. Mit einer App sollen Verbraucher zur Sparsamkeit angehalten werden. Grund für die Kernkraftwerks-Abschaltungen sind Überprüfungen von Stahl-Druckbehälter und -Wärmetauscher, da gefälschte Dokumente entdeckt und Mängel in einigen Anlagen gefunden wurden. weiterlesen

Quelle: Heise.de

18. 11. 2016

Auf der UN-Konferenz in Marokko haben 45 Staaten bekanntgegeben, so schnell wie möglich auf die Energieversorgung mit Kohle, Öl und Gas verzichten zu wollen. Es handelt sich vor allem um Länder aus Asien, Afrika, der Karibik und Ozeanien, die durch den Meeresstieganstieg sowie Dürren und Stürmen am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Damit endet die Klimakonferenz in Marrakesch euphorisch. Deutschland hat keinen konkreten Fahrplan für den Kohleausstieg - finanziert aber immerhin Klimahilfen für arme Staaten. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

14. 11. 2016

Nach dem überraschenden Wahlsieg vom zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump werden nun auch die Folgen auf die weltweite Klimapolitik diskutiert. Weithin bekannt ist Trumps Ablehnung des Klimawandels. In einem Twitter-Beitrag verkündete er 2012: "Die Idee der globalen Erwärmung wurde von und für die Chinesen erfunden, um die US-Wirtschaft wettbewerbsunfähig zu machen." Die Gefahr von Trump als Präsidenten besteht darin, dass er die Maßnahmen zur geplanten CO2-Reduktion sowie die Ratifizierung des Klimaabkommens rückgängig machen könnte. Die USA sind als zweitgrößter CO2-Emittent für die weltweite Klimapolitik von entscheidender Bedeutung. Möglicherweise könnte das Militär Trump von der Sinnhaftigkeit des Klimaschutzes überzeugen: Das US-Verteidiungsministerium sieht die nationale Sicherheit bedroht, da mit der Erderwärmung Gefahren wie Kriege um Wasser oder massenhafte Migration folgen. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

13. 11. 2016

Der Reaktorblock 4 des havarierten Kernkraftwerkes Tschernobyl bekommt eine neue Schutzhülle. Diese soll für die kommenden 100 Jahre den Austritt von radioaktiven Stoffen verhindern. Durch das bisher größte bewegliche Landbauwerk der Menschheit wird die Radioaktivität - hoffentlich - vorerst sicher eingeschlossen. Bisher schützt eine provisorische Abdichtung vor den 180 Tonnen hochradioaktiven Material. Damit wird das Problem Tschernobyl lediglich verschoben, denn für die Aufarbeitung der strahlenden Wrackteile gibt es noch keine Möglichkeit, diese unter Kontrolle zu bekommen. Nur mittels internationaler Hilfsgelder kann die Ukraine die Kosten von 1,5 Mrd. Euro für das Projekt aufbringen. weiterlesen

Quelle: ZEIT Online

11. 11. 2016

Während die globale Erwärmung weiter anhält, sind bereits jetzt die Folgen des Klimawandels auf die Lebewesen deutlich nachweisbar. Zahlreiche biologische Schlüsselprozess wie bspw. Wanderungsbewegungen sind beeinflusst, stellten die Autoren der Studie fest. Dazu James Watson: "Wir sind einfach überrascht über den Grad der Veränderung, den wir festgestellt haben, den viele in der Welt der Wissenschaft jahrzehntelang nicht erwartet haben". Das würde beweisen, dass bereits durch den Anstieg von einem Grad Celsius die Folgen deutlich sind - bei einem weiterem zu erwartenden starken Anstieg. Es sei wahrscheinlich, dass sich jedes Ökosystem der Erde noch zu Lebzeiten verändere, heißt es. Für die Menschen bedeute das u.a. Epidemien und Ernteausfälle. weiterlesen

Quelle: donaukurier.de