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Alarmierende Meldungen

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28. 10. 2016

Die Folgekosten für die Nuklearkastrophe Fukushima steigen weiter: Statt 700 Mio. Euro werden die Kosten auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Dabei sind nicht die Kosten für die Bergung der Brennstäbe aus den havarierten Kraftwerksblöcken enthalten. Um die Kosten zu tragen, werden Pläne laut, den Kraftwerksbetreiber Tepco zu zerschlagen und zu verkaufen oder ihn mit den anderen Kernkraftwerksbetreibern zu fusionieren. Bisher konnte Tepco nicht den Abfluss von radioaktiv belastetem Wasser stoppen. 160.000 Menschen mussten aus der Sperrzone evakuiert werden. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

09. 10. 2016

Trotz der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima hält die japanische Regierung am Forschungsreaktor Monju fest, in welchem die Reaktorbauform des schnellen Brüters untersucht wird. Die bisherige Bilanz von Monju ist sehr ernüchternd: In den vergangenen 22 Jahren lief die Anlage etwa 250 Tage und hatte in der Zeit drei Störfälle. Die Forschung des schnellen Brüters hat bisher Japan zehn Milliarden Euro gekostet. Jährlich 200 Mio. Euro ließen sich mit einer Stilllegung sparen, aber Premierminister Abe zögert, das Forschungsprogramm zu stoppen, die Verantwortung zu übernehmen und die Kosten der Brüter-Forschung auf Null zu abzuschreiben. weiterlesen

Quelle: Süddeutsche Zeitung

15. 09. 2016

Die britische Regierung hat die finale Entscheidung für den Bau des umstritttenen Kernkraftwerks Hinkley Point C getroffen. Der Bau des Kraftwerks soll rund 18 Mrd. Pfund kosten. Der Betreiber bekommt 11 Cent pro Kilowattstunde - inklusive Inflationsausgleich für 35 Jahre. Des Weiteren werden umfangreiche staatliche Garantien gegeben. Der französische Energiekonzern EDF leitet das Projekt und wird einen Großteil der Anteile halten, ist aber selbst angeschlagen. Aufgrund der finanziellen Risiken trat der EDF-Vorstand Thomas Piquemal zurück, während EDF einen fünfprozentigen Stellenabbau in Frankreich plant. Insgesamt wird die Entscheidung von vielen Stellen kritisiert. Mit Erneuerbaren Energien ließe sich der Strom deutlich günstiger und risikoärmer erzeugen. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

08. 09. 2016

In einer neuen Studie führt die Weltbank die erschreckenden Auswirkungen der Luftverschmutzung auf: Die wirtschaftlichen Schäden betragen funf Billionen Dollar pro Jahr. In China gehen 10 % des Bruttosozialproduktes deswegen verloren, aber auch in Deutschland sind die Schäden mit 18 Milliarden Dollar enorm. Vor allem behindert diese Luftverschmutzung die Entwicklungen in den ärmsten Ländern, so die Studie. 5,5 Mio. Menschen sterben vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung, damit zählt diese hinter Übergewicht, ungesunder Ernährung und Tabakkonsum zur vierthäufigsten Ursache für vorzeitige Todesfälle. Aber es gibt Hoffnung: Als Vorzeigeland gilt Island, wo der Volkswirtschaft lediglich drei Millionen Dollar durch die Luftverschmutzung verloren gehen. Der Inselstaat erzeugt jedoch auch große Mengen sauberen Stromes. Zusammenfassung auf TheGuardian.co.uk (englisch)Studie der Weltbank (englisch)

Quelle: The Guardian und worldbank.org

08. 09. 2016

Der ehemalige japanische Minsterpräsident, Junichiro Koizumi, schämt sich für seine Atomgläubigkeit. Während seiner Regierungszeit von 2001 bis 2006 sei er noch Befürworter der Kernenergie gewesen, da er den Experten geglaubt hätte. Auch die Probleme im Kernkraftwerk Fukushima seien noch nicht im Griff - anders wie behauptet. Er kritisiert, dass Japan wieder Kernkraftwerke hochfahre. Besser wäre es - zusammen mit Deutschland - der Welt zu zeigen, wie man mit erneuerbaren Energien auf Atomstrom verzichten könne. Koizumi sammelt zurzeit Spendengelder für Fischer und US-Marines, welche als Ersthelfer unmittelbar nach dem Tsunami vor der Küste verstrahlt wurden und nun über Krankheiten wie Krebs, innere Blutungen und missgebildete Kinder klagen. Die betroffenen Seeleute haben in den Vereinigten Staaten auf Schadensersatzklagen gegen Tepco und dem Kraftwerksbauer General Electric eingereicht. Sieben Matrosen sind jedoch bereits verstorben. Das US-amerikanische Verteidungsministerium weist eine Verantwortung von sich und dementiert, dass die radioaktive Wolke der Kernschmelze die helfenden US-Soldaten im Pazifik verstrahlt hätten.

Quelle: Frankfurt Allgemeine Zeitung, 8. September 2016, S. 20

23. 08. 2016

Das von Vattenfall betriebe Kohle-Kraftwerk in Hamburg sorgt für Sorgen bei den umliegenden Anwohnern: Aus dem Kraftwerk freiwerdende Flugasche und Gips beschädigt die umliegenden Glasdächer und Autos. Die gelblich schimmernden Brocken sorgen für Verunsicherung über die Unbedenklichkeit des eigenen Kräutergartens und vor allem über die persönliche Gesundheit der Menschen. weiterlesen

Quelle: Hamburger Abendblatt

22. 08. 2016

Die litauischen Regierung ist zunehmenden über das im Bau befindliche weißrussische Kernkraftwerk Ostrowez besorgt. Erst jetzt wurde ein Bauunfall des 330 Tonnen schweren Reaktordruckbehälters bekannt. Das geplante Kraftwerk liegt nur 50 km östlich der Grenze zum Nachbarland. Dass Kühlwasser stammt aus dem Fluss Neris, welcher in der litauischen Hauptstadt Vilnius als Trinkwasserquelle dient. weiterlesen

Quelle: kurier.at

09. 08. 2016

Der US-Bundesstaat New York möchte Betreibern von Kernkraftwerken mit Subventionen unterstützen, weil der Betrieb der Kraftwerke zunehmend unrentabel ist. Inzwischen sei es günstiger, Gaskraftwerke in Betrieb zu halten. Die "Kohlendioxidemissions-Verringerung" soll insgesamt bis zu 7,6 Mrd. Dollar kosten. weiterlesen

Quelle: Heise Online

10. 06. 2016

Obwohl die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes hochumstritten ist, soll dieses in Windeseile durch das Parlament gedrückt werden. Wie Spiegel Online schreibt sollen Experten innerhalb von nur zwei Stunden den Entwurf bewerten und den Abgeordneten Empfehlungen aussprechen. weiterlesen

Quelle: Spiegel Online

25. 05. 2016

Heise Online zufolge möchte das Land Nordrhein-Westfalen auf eigene Kosten Jodtabletten beschaffen, um seine Bevölkerung bei einer Havarie der alten belgischen Kernkraftwerke besser zu schützen. weiterlesen

Quelle: Heise Online